Musical von Christian Kabitz in der Ägidiushalle
„Professor, helfen Sie uns!“, schallte es laut aus über 40 Kinderkehlen von der aufwändig dekorierten Bühne der Ägidiushalle. Was war passiert? Die Menschen im Dörfchen Zaroblad, in den hintersten Karpaten gelegen, hatten einen Brief nach Wismar geschrieben: Der beste Vampirjäger der Welt und sein Gehilfe sollten sie von den Vampiren befreien, die im Schloss des Ortes ihr Unwesen trieben. Die Experten machten sich sofort auf den Weg, um sich die Lage zu besehen.
Angekommen gingen sie an die Arbeit und stellten fest, dass es im Schloss gar keine echten Vampire gab, sondern nur drei arme Mädchen, die durch einen Fluch dort gefangen gehalten wurden. Mit einer Zauberformel lösten sie den Fluch, die Vampire wurden wieder richtige Mädchen und freuten sich, endlich wieder zur Schule gehen zu können.
Um diese Geschichte dreht sich das Musical „Der Tanz der kleinen Vampire“, von Christian Kabitz liebevoll ausgedacht und komponiert. Die Klassen GSc und GSh (Dritt- und Viertklässler) der Geschwister-Scholl-Schule hatten dieses Stück über viele Monate einstudiert, Lieder, Texte und Tänze gelernt und die Geschichte der kleinen Vampire souverän erzählt. Dabei war die Begeisterung und Bühnenpräsenz der kleinen Akteure fast mit Händen greifbar. Stolz nahmen sie den begeisterten Applaus der Gäste in der gut besetzten Halle entgegen.

Einstudiert wurde das Musical von Sabine Häcker und Uta Drollinger, den beiden Klassenlehrerinnen. Begleitet wurden sie von Michael Häcker am Flügel, für die Tontechnik zeichnete Dirk Kettenmann verantwortlich.
