GSb und GSf vom 1.-3.7.2026 im Schullandheim in Hochspeyer

39 Kinder aus den Klassen GSb und GSf verbrachten vom 1.-3.7.2026 eine tolle Zeit im Schullandheim in Hochspeyer. Die Erwartungen und Vorfreude im Vorfeld waren groß, die Aufregung am Abreisetag riesig. Die Anreise am Mittwoch klappte problemlos. Alle Kinder waren mit kleinen Rollkoffern oder größeren Rucksäcken bestens ausgestattet und in der Lage, ihr Gepäck für die zweieinhalb Tage selbstständig zu tragen. Vor Ort bewohnten die Kinder Mehrbettzimmer mit eigenem Bad. Ihr Zimmer nahmen alle schnell in Beschlag und ebenso schnell erhielt jedes Zimmer durch seine Bewohner seine eigene Ordnung (oder auch Unordnung). Die Essensversorgung und das großzügige Gelände kamen bei den Jungen und Mädchen gut an. Alle fanden am Buffet etwas, was ihnen schmeckte, alle wurden satt. Neben Fußball und Tischtennis standen das Bauen von Hütten und Toben im Waldgelände hoch im Kurs.

Gut betreut wurden die Schülerinnen und Schüler durch die Klassenlehrerinnen Frau Ringer und Frau Kröning-Lüdde sowie die Sport-FSJlerin Evelyn Osnovin und Floris de Ruiter. Die Kinder vertrugen sich bemerkenswert gut, es gab keine Verletzten und aufkommendes Heimweh am ersten Abend konnte so gemildert werden, dass wirklich alle am nächsten Morgen munter am Frühstückstisch saßen. Am Donnerstag führte uns eine GPS-Orientierungstour durch den schönen Pfälzer Wald. Gebucht hatten wir zwar das Programm "Mit Karte und Kompass durch den Wald", für die Kinder war die GPS-Tour aber mindestens ebenso interessant. Leider mussten das geplante Lagerfeuer und Stockbrotgrillen am Abend wegen der Trockenheit und Waldbrandgefahr ausfallen. Geboten wurde anstatt dessen eine Tattoo-Party mit Chips und Apfelsaftschorle. Die Kinder tobten bis 21.30 Uhr draußen herum, knüpften neue Freundschaften, unterhielten sich miteinander und ließen sich Glitzer-Tattoos auf Armen, Beinen und anderen Körperstellen aufbringen. Sie hatten Spaß, keine Frage!! Und die Tattoos sahen richtig klasse aus!!

Am nächsten Morgen hieß es dann schon Koffer packen, Zimmer räumen und säubern. Beim Frühstück ging es dann erstaunlich ruhig zu. Die letzten zwei Tage steckten den Kindern ganz offensichtlich in den Knochen.

Auch die Rückreise klappte dann wieder einwandfrei. Im Zug waren sich viele Kinder einig, dass die Klassenfahrt ruhig noch zwei oder drei Tage länger hätte dauern können. Aber da alles Schöne irgendwann einmal ein Ende hat, endete auch dieses Landschulheim. Freitagmittag konnten die Eltern ihre müden Kinder wohlbehalten und erfahrungsreicher wieder in Empfang nehmen. Ganz bestimmt hatten alle daheim viel zu erzählen und auch in der Schule wird das Landschulheim noch lange Gesprächsthema sein.

Und hier noch einige gesammelte Aussagen der Kinder, denen nichts hinzuzufügen ist!

*Wusstet ihr schon, dass es in unseren Klassen richtig gute Bettenbezieher gibt.

*Das Beste war, als wir nach der Zimmeraufteilung auf unser Zimmer durften und dann in unserem Zimmer alles so schön frisch war. 

*Ich werde nie vergessen, wie wir alle zusammen draußen gespielt und im Wald mit Stämmen, Ästen und Zweigen gebaut haben.

*Verblüfft hat mich, dass Mohammed so hilfsbereit war und allen gezeigt hat, wie man sein Bett bezieht. 

*Ich wusste gar nicht, dass es in der Jugendherberge so leckeres Essen gibt? 

*Toll war, dass wir Spiele gespielt und coole Sachen gemacht haben. Das werde ich nie vergessen! 

*Das Beste war, dass ich ganz viel mit Freunden reden konnte und das auch schon gleich, nachdem ich morgens wach wurde. 

*Manche Kinder sind richtig gute Rätsellöser!

*Richtig super war, dass wir mit GPS-Geräten durch den Wald gewandert sind.

*Die Party mit Glitzer-Tattoos und Chips werde ich nicht vergessen.

*Verblüfft hat mich, wie gut wir uns alle verstanden und zusammengehalten haben. Es gab keinen Streit.

geschrieben von Katrin Kröning-Lüdde

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